Datenschutzerklärung

Stand: 5. Oktober 2026

Das Wichtigste in Kürze

1. Verantwortlicher

Ilia Isakov (Einzelunternehmen)
Leuningerstr. 10
56410 Montabaur
Deutschland
E-Mail: [email protected]

Weitere Angaben findest du im Impressum.

2. Welche Daten wir verarbeiten und wofür

2.1 Dein Konto

Wenn du ein Konto anlegst, speichern wir deine E-Mail-Adresse, auf Wunsch einen Anzeigenamen und dein Passwort nur als Hash (Verfahren scrypt, nie im Klartext). Dazu kommt, wann du dich registriert und deine E-Mail-Adresse bestätigt hast und wann du die App zuletzt genutzt hast. Meldest du dich mit Google an, übermittelt uns Google deine E-Mail-Adresse, deinen Namen und eine Kennung deines Google-Kontos; die Adresse deines Profilbilds, die Google mitschickt, speichern wir nicht.

Für die Bestätigung deiner E-Mail-Adresse und das Zurücksetzen des Passworts schicken wir dir einen Code per E-Mail; er gilt 15 Minuten und wird bei uns nur als Hash gespeichert. Damit du angemeldet bleibst, speichern wir einen Anmeldeschlüssel ebenfalls nur als Hash; er gilt höchstens 90 Tage.

Zweck: Konto bereitstellen, Anmeldung, Kommunikation zum Konto. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag).

2.2 Fotos und Videos

Die App liest die Fotos und Videos auf deinem Handy, nachdem du den Zugriff erlaubt hast. Deine Originale lädt sie nie hoch. Für die Analyse schickt sie je Foto ein neu berechnetes, verkleinertes Vorschaubild (derzeit höchstens 512 Pixel an der längsten Seite, ohne Standort- und Kameradaten), bei Videos ein Vorschaubild aus drei Einzelbildern. Dazu gehören folgende Angaben: Dateiname, Name des Ordners, Dateityp, Abmessungen, Dateigröße, bei Videos die Länge, eine Kennung des Fotos auf deinem Handy und die Geräte-Kennung aus Abschnitt 2.5.

Auf unserem Server speichern wir die Vorschaubilder, die Ergebnisse der Analyse und die daraus erstellten Album- und Aufräum-Vorschläge, dazu, welche Vorschläge du angewendet oder ausgeblendet hast. Zu den Ergebnissen der Analyse gehören eine kurze Beschreibung des Bildinhalts, Stichwörter, Album-Ideen, eine Qualitätseinschätzung, Hinweise auf Duplikate, Screenshots, Dokumente, Belege und freizügige Inhalte, die Anzahl der abgebildeten Personen, eine kurze Zusammenfassung von Text, der auf dem Bild zu sehen ist, und eine Vermutung, wo das Foto aufgenommen wurde, soweit das Bild selbst darauf hinweist.

Alben legt die App nur auf deinem Handy an, und Fotos löscht sie nur dort, nachdem du in der App und im Löschdialog von Android zugestimmt hast. Im Verwaltungsbereich sind deine Vorschaubilder nicht automatisch sichtbar. Wir öffnen sie nur, wenn es zur Fehlersuche nötig ist, etwa nach einer Anfrage von dir; jeder Abruf wird protokolliert.

Zweck: die Kernfunktion der App, also Alben vorschlagen und Aufräumen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag).

2.3 KI-Analyse

Die Analyse läuft in zwei Schritten. Im ersten Schritt schicken wir jedes Vorschaubild zusammen mit deinen Einstellungen (Album-Stil, was aufgeräumt werden soll), bei Videos auch mit der Länge, an einen KI-Dienst, der den Bildinhalt beschreibt. Im zweiten Schritt schicken wir nur Text, keine Bilder: die Analyse-Ergebnisse, Dateinamen, Ordnernamen, Dateityp, Größe, Abmessungen und Zeitpunkt des Hochladens deiner Fotos und, wenn du „Personen erkennen“ nutzt, welche Fotos zu welcher Personen-Gruppe gehören und die Namen, die du den Gruppen gegeben hast. Daraus entstehen die Album- und Aufräum-Vorschläge.

Als KI-Dienste nutzen wir OpenAI und Google Gemini. Welcher Dienst eine Anfrage bearbeitet, legen wir in unserer Server-Einstellung fest. Beide verarbeiten die Daten als unsere Auftragsverarbeiter nach ihren Bedingungen für Geschäftskunden: Sie verwenden die Inhalte nicht zum Training ihrer Modelle und dürfen sie nur für begrenzte Zeit zur Erkennung von Missbrauch aufbewahren. Details zu Ort und Übermittlung stehen in Abschnitt 3.

Schaltest du in der App den Sparmodus ein, schicken wir deine Vorschaubilder nicht einzeln, sondern gesammelt an den KI-Dienst (Batch). Der Dienst bewahrt die Vorschaubilder und die Ergebnisse dann auf, bis er sie verarbeitet und wir die Ergebnisse abgeholt haben, längstens etwa 50 Stunden; danach löschen wir dort alles, was zu dieser Sammlung gehört. An welchen Dienst die Bilder gehen und was er zurückgibt, ist dasselbe wie ohne Sparmodus.

Die Vorschläge sind Vorschläge. Es gibt keine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO; ohne deine Bestätigung ändert sich an deinen Fotos nichts.

2.4 Personen erkennen (freiwillig)

„Personen erkennen“ ist ausgeschaltet, bis du es in der App ausdrücklich einschaltest. Erst dann sucht unser Server bei einem Scan in deinen Vorschaubildern nach Gesichtern, berechnet für jedes Gesicht Gesichtsmerkmale (eine mathematische Beschreibung) und ordnet Gesichter derselben Person einer Person zu. Das geschieht auf unserem eigenen Server in Deutschland mit frei lizenzierten Modellen aus dem OpenCV-Projekt (YuNet findet Gesichter, SFace vergleicht sie); kein anderer Dienst bekommt dafür deine Bilder. Die Gesichtsmerkmale speichern wir nicht: Sie bestehen nur während des Scans im Arbeitsspeicher, verlassen den Server nicht und werden nicht mit anderen Konten oder fremden Datenbanken abgeglichen. Damit eine Person beim nächsten Scan wiedererkannt wird, berechnen wir die Merkmale einiger ihrer Gesichter jedes Mal neu aus deinen Vorschaubildern oder aus den Gesichtsausschnitten (nächster Absatz).

In den Vorschaubildern sind Gesichter oft nur wenige Pixel groß. Damit wir sie trotzdem sicher derselben Person zuordnen, schneidet die App für kleine Gesichter einen Ausschnitt aus dem Originalfoto auf deinem Handy (nur das Gesicht mit etwas Umgebung, höchstens 640 Pixel Kantenlänge, ohne Standort- und Kameradaten) und lädt ihn hoch. Das ganze Originalfoto bekommen wir auch dann nicht. Die Ausschnitte nutzen wir nur für die Personen-Erkennung und für die Gesichtsbilder, die dir die App zeigt.

Gespeichert werden: zu jedem gefundenen Gesicht das Foto, die Stelle und Größe im Bild, drei Qualitätszahlen (wie sicher das Gesicht erkannt wurde, wie scharf und wie frontal es ist), die Person, zu der es gehört, und der Gesichtsausschnitt, falls es einen gibt; die Personen mit den Namen, die du vergibst, und ob du sie ausgeblendet hast; deine Entscheidungen („dieselbe Person“, „nicht diese Person“, „nicht dieselbe“) und die Schritte, die du rückgängig machen kannst; offene Fragen „Ist das dieselbe Person?“ mit einer Zahl für die Ähnlichkeit der beiden Personen; welche Fotos schon durchsucht sind. Die Personen siehst nur du. Die Namen, die du vergibst, gehen als Text an den KI-Dienst, damit ein Personen-Album so heißt wie die Person (siehe 2.3).

Gesichtsmerkmale sind biometrische Daten und damit besonders geschützt. Rechtsgrundlage ist deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit dem Schalter erteilst. Du kannst sie jederzeit widerrufen, indem du „Personen erkennen“ ausschaltest. Dann löschen wir alle Angaben und Gesichtsausschnitte aus den beiden vorigen Absätzen sofort, und künftige Scans überspringen die Gesichtserkennung. Der Widerruf gilt für die Zukunft; die Verarbeitung bis dahin bleibt rechtmäßig.

Auf Fotos sind oft auch andere Menschen zu sehen. Bitte nutze die Funktion nur, wenn das für die abgebildeten Personen in Ordnung ist.

2.5 Geräte-Kennung

Damit wir Vorschaubilder dem richtigen Handy zuordnen und die Geräte-Grenze deines Pakets anwenden können, schickt die App beim Hochladen und bei einigen Abfragen eine pseudonyme Geräte-Kennung mit. Ab App-Version 1.13 leitet die App diese Kennung bei einer neuen Installation aus der Android-ID ab, einer Kennung, die Android jeder App auf jedem Handy eigens zuteilt. An unseren Server geht nur ein Hashwert davon (SHA-256), nie die Android-ID selbst. So erkennen wir, wenn du die App auf demselben Handy neu installierst, und zählen das nicht als weiteres Gerät. Außerdem verwaltest du damit deine Geräteplätze, etwa wenn du ein altes Handy freigibst.

Installationen, die schon vor Version 1.13 eine Kennung hatten, behalten ihre bisherige, zufällig erzeugte Kennung; kann die App die Android-ID nicht lesen, erzeugt sie ebenfalls eine zufällige. Setzt du dein Handy auf die Werkseinstellungen zurück, entsteht eine neue Kennung. Werbe-IDs nutzen wir nicht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Geräte-Grenze als Teil des Vertrags). Das Auslesen der Android-ID auf deinem Handy ist für diesen Dienst technisch notwendig (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).

2.6 Nutzungsereignisse

Die App meldet einfache Ereignisse an unseren Server, etwa welcher Bildschirm geöffnet wurde und ob eine Anmeldung, ein Scan oder ein Kauf geklappt hat, abgebrochen wurde oder fehlgeschlagen ist. Vor einem Scan meldet sie, wie viele Fotos in welchem Ordner liegen (Ordnername und Anzahl), nach dem Anwenden, wie viele Alben erstellt und Fotos gelöscht wurden, nach einem Umzug aus OneDrive (Abschnitt 2.10), wie viele Fotos geholt, wiedererkannt und entfernt wurden, nach jedem Lauf eines Imports aus Google Fotos oder iCloud (Abschnitt 2.11), aus welcher dieser Quellen er kam, wie viele Fotos übernommen, schon vorhanden oder nicht lesbar waren und wie der Lauf endete. Schlägt auf dem Server etwas fehl, das dein Konto betrifft, etwa ein Scan, der Versand einer E-Mail oder die Buchung eines Kaufs, vermerken wir das zusammen mit deinem Konto. Diese Angaben nutzen wir, um Fehler zu finden und dir bei Supportanfragen helfen zu können. Wir setzen dafür keine Analyse- oder Tracking-Dienste von Dritten ein.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse an einer stabilen, fehlerfreien App). Du kannst dem widersprechen (Abschnitt 7).

2.7 Käufe

Foto-Credits und Abos kaufst du über Google Play. Zahlungsdaten bekommen wir nicht. Google übermittelt uns zum Kauf das Produkt, die Menge, Preis und Währung, die Bestellnummer, einen Kaufnachweis und den Status, bei Abos auch Laufzeit und Verlängerung. Wir buchen dir die Foto-Credits gut und speichern die Buchungen in deinem Credit-Konto.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag) und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungspflichten).

2.8 Website und Server

Die Website equipora.de setzt keine Cookies, speichert nichts auf deinem Gerät und lädt keine Inhalte von fremden Servern; auch die Schrift liegt auf unserem Server. Unser Server nutzt deine IP-Adresse nur kurz im Arbeitsspeicher, um zu viele Anfragen abzuwehren (zum Beispiel wiederholte Anmeldeversuche), und speichert sie nicht. Cloudflare verarbeitet IP-Adressen und Verbindungsdaten, wenn es Anfragen an unseren Server weiterleitet (siehe Abschnitt 3).

Damit wir Störungen erkennen und beheben können, schreibt unser Server ein Betriebsprotokoll: den Zeitpunkt, welche Funktion aufgerufen wurde (als allgemeines Muster, ohne deine Album- oder Dateinamen), Fehlermeldungen und interne Kennungen, etwa von Scans, Fotos oder Geräten. IP-Adressen, E-Mail-Adressen und Namen stehen nicht darin. Das Protokoll bleibt auf unserem Server in Deutschland und wird nach höchstens 13 Monaten automatisch gelöscht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und stabilen Betrieb).

2.9 Kontakt per E-Mail

Wenn du uns schreibst, verarbeiten wir deine Nachricht und deine E-Mail-Adresse, um dir zu antworten. E-Mails an unsere Adressen leitet Cloudflare an unser Postfach weiter. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn es um dein Konto oder einen Kauf geht, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse, Anfragen zu beantworten).

2.10 Fotos in Microsoft OneDrive (freiwillig)

Du kannst in der App dein Microsoft OneDrive verbinden (Einstellungen › OneDrive), um Fotos von dort aufzuräumen und aufs Handy zu holen. Du meldest dich dabei direkt bei Microsoft an; dein Passwort sehen wir nie. Die App bittet Microsoft dabei um drei Rechte: Dateien in deinem OneDrive lesen und ändern (nötig zum Holen, Einsortieren und Löschen), den Namen deines Microsoft-Kontos lesen (für die Anzeige „Verbunden als“) und angemeldet bleiben, damit du dich nicht bei jedem Abgleich neu anmelden musst. Den Zugangsschlüssel, den Microsoft der App danach ausstellt, speichert die App verschlüsselt nur auf deinem Handy. Unser Server bekommt ihn nicht und hat deshalb selbst keinen Zugriff auf dein OneDrive. Die App liest bei Microsoft die Liste deiner Dateien und merkt sich davon auf deinem Handy nur Fotos, Videos und Ordner: Dateiname, Ordner, Dateityp, Größe, Aufnahmezeit, Abmessungen, bei Videos die Länge, Prüfsumme und Kennungen von Microsoft, dazu den Namen deines Microsoft-Kontos für die Anzeige „Verbunden als“. Holst du Fotos aufs Handy, merkt sie sich außerdem, welche Datei auf dem Handy zu welcher Datei in OneDrive gehört.

An unseren Server geht davon nichts, solange du „In Scans einbeziehen“ nicht einschaltest. Schaltest du es ein, lädt die App je Foto ein Vorschaubild, das OneDrive bereitstellt (höchstens 512 Pixel an der längsten Seite, ohne Standort- und Kameradaten), und schickt es an unseren Server. Dazu gehören folgende Angaben: Dateiname, Name des Ordners, Dateityp, Abmessungen, Dateigröße, Aufnahmezeit, bei Videos die Länge, die Prüfsumme der Datei und zwei pseudonyme Kennungen für dein OneDrive und für das Foto. Die App berechnet diese Kennungen als Hashwerte aus deiner Equipora-Kontonummer und den Kennungen von Microsoft; die Kennungen von Microsoft selbst bekommen wir nicht. Außerdem meldet die App die Kennungen aller Fotos und Videos, die gerade in deinem OneDrive liegen, damit wir Vorschläge zu verschwundenen Fotos verwerfen. Die Vorschaubilder analysieren und speichern wir wie in den Abschnitten 2.2 und 2.3 beschrieben.

Deine Originale aus OneDrive bekommen wir nie. Holst du Fotos aufs Handy, lädt die App sie direkt von Microsoft auf dein Handy und vergleicht jede Datei mit der Prüfsumme von OneDrive. Unser Server erfährt dabei nur, dass ein OneDrive-Foto jetzt auf deinem Handy liegt (Kennung des Fotos auf dem Handy, Ordnername, Prüfsumme), damit seine Analyse für das Handyfoto weitergilt und der nächste Scan es nicht noch einmal berechnet. Das geschieht nur für Fotos, deren Vorschaubild schon bei uns liegt. Geholte Fotos liegen in Bilder/OneDrive und gehören wie Kamera und Downloads zu den Ordnern, die Scans von selbst einbeziehen; in den Einstellungen kannst du den Ordner abwählen.

Beim Umzug aufs Handy prüft die App, welche OneDrive-Fotos schon auf deinem Handy liegen. Dazu berechnet sie auf dem Handy die Prüfsumme der unveränderten Datei. Das geht nur mit der Berechtigung, Fotos samt ihren Ortsangaben zu lesen; die App fordert sie beim Start des Umzugs an, und bei vollem Fotozugriff erteilt Android sie meist ohne eigene Rückfrage. Ohne sie liefert Android Fotos anderer Apps mit entfernten Ortsangaben, und ein sicherer Vergleich mit OneDrive ist nicht möglich. Die App wertet die Ortsangaben nicht aus, und sie verlassen dein Handy nicht.

In OneDrive ändert die App nur etwas, nachdem du es in der App bestätigt hast: Sie verschiebt Fotos in einen Album-Ordner oder legt Fotos in den OneDrive-Papierkorb (Aufräumen und „Aus OneDrive entfernen“).

Mit „OneDrive trennen“ löschen wir sofort alle Vorschaubilder, Analysen und Vorschläge zu deinen OneDrive-Fotos samt Dateinamen, Kennungen und den übrigen Angaben zu diesen Fotos, und die App löscht den Zugangsschlüssel und die Liste auf deinem Handy. Den Zugriff der App kannst du zusätzlich in deinem Microsoft-Konto widerrufen. Zweck: Fotos aus OneDrive in die Kernfunktion der App einbeziehen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag).

2.11 Fotos aus Google Fotos und iCloud übernehmen (freiwillig)

Du kannst bei Google einen Export deiner Google-Fotos anfordern (Google Takeout) oder bei Apple eine Kopie deiner Daten mit deinen iCloud-Fotos (privacy.apple.com) und die ZIP-Dateien in der App wählen (Einstellungen › Fotos aus Google Fotos und iCloud). Die App liest diese Dateien nur auf deinem Handy und legt die Fotos und Videos daraus in deiner Galerie ab. Fehlt in einer Datei die Aufnahmezeit, trägt sie die Angabe aus den Begleitdateien von Google oder den Fotolisten von Apple ein, bei Google auch den Ort; was die Datei selbst sagt, bleibt. Alben werden Ordner unter Bilder, alle übrigen Fotos landen in Bilder/Google Fotos oder Bilder/iCloud-Fotos. Fotos, die schon auf deinem Handy liegen, legt sie nicht noch einmal an. Fotos aus dem Papierkorb oder aus „Zuletzt gelöscht“, in iCloud ausgeblendete Fotos und geteilte Alben übernimmt sie nicht; der Plan vor dem Start nennt ihre Anzahl.

Archive, Fotos und Begleitdaten bekommen wir dabei nicht. Nach jedem Lauf meldet die App nur Zahlen: aus welcher Quelle der Import kam, wie viele Fotos übernommen, schon vorhanden oder nicht lesbar waren und wie der Lauf endete (Abschnitt 2.6). Erst wenn du danach scannst, behandelt die App die übernommenen Fotos wie alle anderen (Abschnitte 2.2 und 2.3). Bei Google und Apple ändert oder löscht die App nichts. Damit ein Import nach einer Unterbrechung dort weitermacht, wo er aufgehört hat, merkt sich die App auf deinem Handy die gewählten Dateien samt Leserecht, bis du die Auswahl entfernst oder dich abmeldest, und je übernommenem Foto seinen Pfad im Archiv, seine Größe, bei Apple die Prüfsumme aus Apples Liste und seine Kennung in der Galerie. Zweck: deine Fotos aus Google Fotos und iCloud auf dein Handy holen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag).

3. Empfänger

Wir verkaufen keine Daten und geben sie nicht zu Werbezwecken weiter. Folgende Dienstleister verarbeiten Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO) oder, wo angegeben, in eigener Verantwortung:

EmpfängerAufgabeOrtGrundlage der Übermittlung
netcup GmbH, Karlsruhe Server für App, Website, Datenbank, Vorschaubilder und Gesichtserkennung Deutschland Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO)
Cloudflare, Inc., San Francisco Leitet den gesamten Datenverkehr von App und Website an unseren Server weiter und schützt ihn vor Angriffen; leitet E-Mails an unsere Adressen weiter Weltweites Netz, Sitz in den USA Auftragsverarbeitung; EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln
OpenAI Ireland Ltd., Dublin KI-Analyse der Vorschaubilder und Erstellung der Vorschläge Irland, Verarbeitung auch in den USA Auftragsverarbeitung; Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO)
Google (Gemini API) KI-Analyse der Vorschaubilder und Erstellung der Vorschläge EU und USA Auftragsverarbeitung; EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln
Brevo GmbH, Berlin Versand der E-Mails mit Bestätigungscode und zum Zurücksetzen des Passworts EU Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO)
Google (Anmeldung mit Google) Anmeldung, wenn du „Mit Google anmelden“ nutzt Irland und USA Eigene Verantwortung von Google; EU-US Data Privacy Framework
Google (Google Play) Verkauf von Foto-Credits und Abos, Zahlung, Erstattungen Irland und USA Eigene Verantwortung von Google; EU-US Data Privacy Framework
Microsoft (OneDrive) Speichert deine Dateien in OneDrive. Wenn du OneDrive verbindest, ruft die App dort mit deiner Anmeldung Fotos ab und ändert sie nach deiner Bestätigung (Abschnitt 2.10) Je nach deinem Microsoft-Konto, auch USA Eigene Verantwortung von Microsoft; EU-US Data Privacy Framework

Für die Anmeldung mit Google und für Käufe gelten zusätzlich die Datenschutzhinweise von Google: policies.google.com/privacy. Für OneDrive gelten die Datenschutzbestimmungen von Microsoft: microsoft.com/de-de/privacy/privacystatement.

Schriftarten der App: Die App bezieht ihre Schriften (Inter und JetBrains Mono) über die Google-Play-Dienste deines Handys. Liegen sie dort noch nicht, lädt der Dienst sie einmal von Google; Google erfährt dabei die IP-Adresse deines Handys und den Namen der Schrift, aber keine Daten aus Equipora. Ohne Google-Play-Dienste nutzt die App die Schrift deines Handys.

4. Wie lange wir Daten speichern

DatenSpeicherdauer
Vorschaubilder und Analyse-ErgebnisseAutomatisch gelöscht 30 Tage nach deinem letzten Scan, sofort bei Löschung des Kontos. Sicherungskopien des Servers löschen wir nach spätestens 14 Tagen.
Vorschaubilder, Analysen und Vorschläge zu OneDrive-FotosWie oben; zusätzlich sofort gelöscht, wenn du OneDrive trennst
Übrige Angaben zu deinen Fotos (Dateinamen, Ordner, Vorschläge, angewendete Vorschläge)Bis du dein Konto löschst
GesichtsmerkmaleNicht gespeichert, nur während des Scans im Arbeitsspeicher
Gesichtsausschnitte aus OriginalfotosWie die Vorschaubilder automatisch gelöscht 30 Tage nach deinem letzten Scan; sofort, wenn du „Personen erkennen“ ausschaltest oder dein Konto löschst
Personen und ihre Namen, die gefundenen Gesichter (Foto, Stelle, Größe, Qualitätszahlen) und deine Entscheidungen dazuBis du „Personen erkennen“ ausschaltest oder dein Konto löschst
Kontodaten, Geräte-Kennungen und Guthaben an Foto-CreditsBis du dein Konto löschst
Bestätigungscodes und AnmeldeschlüsselBis zum Ablauf (15 Minuten bzw. höchstens 90 Tage) oder bis du dich abmeldest
Nutzungsereignisse und Vermerke zu FehlernAutomatisch gelöscht nach 90 Tagen, sofort bei Löschung des Kontos; dabei löschen wir auch die Ereignisse, die dein Handy vor der Anmeldung gemeldet hat.
Kaufbelege (Produkt, Menge, Betrag, Datum, Bestellnummer) und Buchungen des Credit-KontosSolange steuer- und handelsrechtliche Pflichten bestehen, bis zu 10 Jahre; nach Löschung des Kontos ohne Verbindung zu deinem Konto
Betriebsprotokoll des Servers (ohne IP-Adressen, E-Mail-Adressen und Namen)Automatisch gelöscht nach höchstens 13 Monaten
IP-AdressenNur kurz im Arbeitsspeicher, nicht gespeichert
E-Mails an unsBis dein Anliegen erledigt ist, außer gesetzliche Aufbewahrungspflichten verlangen mehr

5. Berechtigungen der App

Den Standort deines Handys, Kontakte, Kamera und Mikrofon nutzt die App nicht.

6. Speicherung auf deinem Gerät

Die App speichert auf deinem Handy, was sie zum Funktionieren braucht: deine Anmeldung, deine Einstellungen, die Geräte-Kennung und welche Fotos schon hochgeladen oder in Alben verschoben wurden. Wenn du OneDrive verbindest, kommen der verschlüsselte Zugangsschlüssel von Microsoft und die Liste deiner OneDrive-Fotos dazu, wenn du Fotos aus Google Fotos oder iCloud übernimmst, die gewählten Archivdateien und die übernommenen Fotos (Abschnitt 2.11). Das ist technisch notwendig (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Android nimmt diese Daten weder in Sicherungen noch beim Umzug auf ein neues Handy mit; nach einem Handywechsel meldest du dich einfach neu an.

Die Website speichert nichts auf deinem Gerät. Nur wenn Cloudflare einen Angriff vermutet, kann es vorübergehend ein technisch notwendiges Sicherheits-Cookie setzen. Der Verwaltungsbereich unserer Website nutzt die Passwortabfrage des Browsers, keine Cookies.

7. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf unserem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21). Eine Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3), bei „Personen erkennen“ einfach mit dem Schalter. Schreib uns dafür an [email protected].

Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz
Hintere Bleiche 34
55116 Mainz
www.datenschutz.rlp.de

8. Konto löschen

Du kannst dein Konto jederzeit in der App löschen: Einstellungen › Konto löschen. Dein Konto und die zugehörigen Daten aus Abschnitt 2 werden sofort gelöscht. Kaufbelege und die Buchungen deines Credit-Kontos bewahren wir ohne Verbindung zu deinem Konto auf, solange es das Gesetz verlangt. Unsere Aufstellung, was die KI-Analyse gekostet hat, behalten wir ebenfalls ohne Verbindung zu deinem Konto. Ein laufendes Abo kündigst du bitte zusätzlich in Google Play. Ohne App geht es per E-Mail an [email protected]. Alle Einzelheiten stehen unter Konto löschen.

9. Sicherheit

10. Änderungen

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich Funktionen oder Dienstleister ändern. Wesentliche Änderungen kündigen wir in der App an. Die aktuelle Fassung steht immer unter equipora.de/datenschutz.

11. Kontakt

Datenschutz: [email protected]
Allgemeine Fragen: [email protected]